Landesbeiträge für Kleinunternehmen

Auch im Jahr 2020 fördert die Südtiroler Landesregierung über ein Wettbewerbsverfahren Klein- und Kleinstunternehmen für den Ankauf von beweglichen Gütern.
 
Zugelassen sind Unternehmen in den Bereichen Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistungen. Der Tourismussektor (ausgenommen Eis- und Imbisswagen und Zubereitung von Speisen zum Mitnehmen) ist ausgeschlossen. Das Beitragsgesuch muss bis zum 30. April 2020 und vor Beginn der Investition eingereicht werden.

Die Beihilfe wird in Form eines Verlustbeitrags im Ausmaß von 20% der zulässigen Kosten gewährt. Der Beitrag ist nicht mit anderen Förderungen wie z.B. „Neue Sabatini“ kumulierbar. Die Auswahl der Anspruchsberechtigten erfolgt durch ein Wettbewerbsverfahren.

Beihilfefähig sind folgende Investitionen:
 
  • Einrichtungen
  • Hardware und zugehörige Software 
  • Maschinen und Anlagen
  • Arbeitsfahrzeuge (keine Fahrzeuge zur Personenbeförderung),
  • Geräte
  • Sonderfahrzeuge für die Müllentsorgung, Reinigung und Entleerung, Straßenreinigung und Schneeräumung, Rettungs- und Abschleppdienst sowie Fahrzeuge, die als fahrende Werkstätten oder chemische Labors verwendet werden und für Bestattungsdienste
  • Fahrzeuge zur Personenbeförderung: nur für Handelsagenten und Vertreter sowie für die Tätigkeiten Beförderung in Taxis und Verleih von Mietwagen mit Fahrer
  • Fahrzeuge für den Warentransport: nur für Unternehmen, die Handel auf öffentlichen Flächen ausüben.

Ersatzinvestitionen sind nicht zulässig!
Zulässig sind Investitionen von mind. 20.000 Euro und max. 500.000 Euro.
 
Der Beitrag wird aufgrund der erreichten Punktezahl vergeben, die Investitionen im Bereich Industrie 4.0 (nur wenn keine Hyperabschreibungen in Anspruch genommen werden), in Forschung & Entwicklung, in die Nutzung bestehender Baukubatur, in Nahversorgungsbetriebe und Geschäfte in peripheren Zonen, in strukturschwachen Gebieten, in Frauenunternehmen und in Unternehmens-netzwerken bewertet.

Aber auch die Nutzung des Services „Export Coach“ der IDM, die Beteiligung an Auslandsmessen und besondere berufliche Qualifikationen des Unternehmers (z.B. Studium, Meisterbrief) sowie Zertifizierungen des Unternehmens (z.B. ISO, audit familieundberuf) bringen Punkte.
 
Je nach errechneter Punktezahl wird eine Rangliste erstellt und die Beiträge bis zur Erschöpfung der vorgesehenen Mittel an die Antragsteller mit den meisten Punkten zugewiesen. 
Dr. Mirko Oliva
Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Dr. Mirko Oliva

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