Steuerguthaben Bankgebühren für bargeldlose Zahlungen

Unternehmen und Freiberufler, die im letzten Jahr max. 400.000 Euro Erträge erzielt haben, haben bekanntlich Anrecht auf ein Steuerguthaben in Höhe von 30% der Gebühren, die ihnen ab 1. Juli 2020 von den Banken, der Post und den Zahlungsdienstleistern für die Abwicklung von bargeldlosen Zahlungen mittels Bankomat- oder Kreditkarte in Rechnung gestellt werden (wir berichteten in unserem Rundschreiben Nr. 6/2020).

Begünstigt sind nur jene bargeldlosen Zahlungen, die von privaten Endkonsumenten vorgenommen werden. Für Zahlungen von MwSt.-Subjekten steht kein Steuerguthaben zu. Die Banken, die Post und die Zahlungsdienstleister müssen den betreffenden Unternehmen die Daten für die Berechnung des Steuerguthabens zur Verfügung stellen.

Es ist diesbezüglich ein eigenes Formular vorgesehen, das entweder per PEC zugestellt oder im Onlinebanking zur Verfügung gestellt wird. Bitte leiten Sie diese Informationen an uns weiter, damit wir das Steuerguthaben berechnen können.

Das Steuerguthaben kann dann verwendet werden, um damit über den Zahlungsvordruck Mod. F24 Steuern und Gebühren zu bezahlen und unterliegt weder der Einkommen-, noch der Körperschaft,- noch der Gewerbesteuer und auch nicht der MwSt.. Die Unterlagen müssen 10 Jahre aufbewahrt werden.
Dr. Simon Perathoner
Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Dr. Simon Perathoner

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